Wasserhärte

Die Wasserhärte beschreibt die Konzentration von Mineralien im Trinkwasser, insbesondere von Calcium und Magnesium. Je mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser gelöst sind, desto härter ist es.

Wovon hängt die Wasserhärte ab?

Die Wasserhärte des Trinkwassers ist etwas ganz Natürliches und hängt davon ab, welche Bodenschichten das Wasser durchflossen hat: In Gebieten mit kalk- oder gipshaltigen Böden ist das Wasser härter. In Regionen mit Sandstein, Basalt, Schiefer oder Granit findet man hingegen weicheres Wasser. Der Härtegrad des Trinkwassers variiert also von Region zu Region; in Städten kann er sogar von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich sein.

Härteres Wasser ist gesund, weil es lebenswichtige Mineralien enthält. So ist Calcium ein wichtiger Baustoff für Knochen und Zähne und unentbehrlich für die Blutgerinnung. Magnesium wirkt positiv auf die Nerven, die Muskelarbeit, die Arterien und kann einem Herzinfarkt vorbeugen. Deshalb gibt es auch keine gesetzliche Norm für die Wasserhärte.

Wie wird die Wasserhärte gemessen?

In Deutschland wird die Wasserhärte in Millimol (mmol) pro Liter angegeben und entsprechend dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz in drei Härtebereiche eingeteilt*:

Härtebereich weichHärtebereich mittelHärtebereich hart
weniger als 1,5 mmol Calciumcarbonat je Liter1,5 bis 2,5 mmol Calciumcarbonat je Litermehr als 2,5 mmol Calciumcarbonat je Liter
(entspricht 8,4 °dH**)(entspricht 8,4 bis 14 °dH**)(entspricht mehr als 14 °dH**)

* gemäß der Einteilung der Wasserhärtegrade laut Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 29. April 2007

** °dH = Grad deutscher Härte

Unser  Kundendienst informiert Sie gern über den Härtegrad in Ihrer Wohngegend oder informieren Sie sich im Kundenportal MIDEWA regional hier auf unserer Internetseite.