Der Bereich der Köthener Ackerstraße zwischen Damaschkestraße und Fabrikstraße ist seit Montag, 17. August voll gesperrt. Die MIDEWA wird hier in den kommenden Wochen mit technischer Unterstützung der Beermann Bohrtechnik GmbH auf 110 Metern eine neue Trinkwasserleitung verlegen. Die vier im Baufeld befindlichen Hausanschlüsse zu den Grundstücken werden ebenfalls erneuert, informiert André Große, der zuständige Mitarbeiter Invest des Wasserversorgers.
"Im Moment richten wir die Baustelle ein und bringen über Suchschachtungen in Erfahrung, wo sich andere Medienleitungen im Erdreich befinden, damit wir bei unseren Arbeiten nichts beschädigen. Außerdem schaffen wir die Start- und Zielgruben, um die neue Leitung später mit Spezialtechnik unterhalb der Erdoberfläche einziehen zu können", informiert der Mitarbeiter der MIDEWA. Der Vorteil dieser Verlegeart, auf die die Firma Beermann spezialisiert sei, liege im deutlich geringeren Aufwand für den Deckenschluss am Ende der Baumaßnahme. Auch sind die Tiefbaukosten im Vergleich zu einem offenen Rohrgraben geringer.
Zurzeit erfolgt die Wasserversorgung der MIDEWA-Kunden in den angeschlossenen Häusern noch über eine alte Stahlleitung, die in den vergangenen Jahren zunehmend anfällig für Rohrbrüche geworden war. Deshalb wird sie jetzt ersetzt, um die Trinkwasserversorgung der Verbraucher in der Zukunft in allen Belangen gewährleisten zu können. Die neue Leitung besteht aus Polyethylen und misst, wie auch die alte Leitung, 80 Millimeter im Durchmesser.
In der 38. Kalenderwoche will die MIDEWA die Baumaßnahme in der Ackerstraße in Köthen (Anhalt) erfolgreich abgeschlossen haben. Es wird unterdessen versucht, den Anwohnern die Zufahrt zu ihren Grundstücken weitgehend zu ermöglichen. Auch Müllfahrzeuge, Feuerwehr oder Rettungsdienst können die Straße passieren.