Wasserversorgung zeitweise eingeschränkt

In einigen Orten der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land kommt es am Dienstag, 1. September zu Einschränkungen der Trinkwasserversorgung. "Wir nutzen die Wartungsarbeiten bei Romonta, um in einer großen Zubringerleitung zum Werk einen neuen Zähler einzubauen. Das ist nur möglich, wenn das Unternehmer weniger Trinkwasser als sonst benötigt", erläutert Nils Grünhage, Leiter des Versorgungsbereiches Querfurt-Mansfelder Seegebiet der MIDEWA.

Die Arbeiten führen dazu, dass circa 800 Kunden der MIDEWA in Unterröblingen, Amsdorf und Wansleben der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land möglicherweise kein Wasser aus dem Hahn zur Verfügung haben, der Druck geringer ist als sonst oder das Wasser nicht klar, sondern getrübt ist. Es kann zu zeitweisen Unterbrechungen der Versorgung kommen. Die MIDEWA bittet ihre Kunden um Verständnis und hat gleichzeitig Maßnahmen eingeleitet, um die Situation zu überbrücken. 

Mit Beeinträchtigungen der Trinkwasserversorgung ist am Dienstag, dem 1. September in der Zeit von 8 bis 18 Uhr in diesen Straßen der Ortslage Unterröblingen zu rechnen: Wallbergstraße, Ledigenheim, Otto-König-Platz, Clara-Zetkin-Straße, Kirchstraße, Straße der Einheit und Geschwister-Scholl-Straße. Außerdem sind die Kunden in der Straße der Einheit 13 bis 18 sowie in der Amsdorfer Chaussee 12 betroffen. Sie wurden am Donnerstag, 27. August, per Handzettel informiert und können nicht notversorgt werden.

In Unterröblingen wird ein großer Notwasserwagen mit zehn Kubikmetern Inhalt stehen, um die Notversorgung weitgehend sicherzustellen. Die Versorgung der Ortslage Amsdorf wird vorübergehend über eine andere Leitung gewährleistet. Allerdings verfügt diese Leitung über einen geringeren Durchmesser. Deshalb rät die MIDEWA ihren Kunden, sorgsam mit dem Wasser aus dem Hahn umzugehen. Die Kunden in Wansleben bekommen Wasser in eingeschränkter Form über den Hochbehälter im Ort. Es ist ratsam, dass auch hier besonders rücksichtsvoll mit den zur Verfügung stehenden Wassermengen umgegangen wird, sodass möglichst alle versorgt werden können. 

Der Einbau eines neuen Distriktzählers auf der großen Zubringerleitung zum Romonta-Werk ist lange geplant und eng mit den Verantwortlichen des Betriebes abgestimmt. Bisher wird die abgenommene Wassermenge am Ablauf des Hochbehälters Röblingen mit dem Bedarf des Werkes abgeglichen, künftig erfolgt die Messung auch über den neu eingebauten Distriktzähler und hilft dabei Wasserverluste zu identifizieren und zu minimieren.  

Die MIDEWA hat alle betroffenen Kunden angeschrieben. Außerdem informiert das Unternehmen auf der Internetseite über die Beeinträchtigungen am 1. September: www.midewa.de.