180 Meter neue Trinkwasserleitung

Nach einem erneuten Schaden der Trinkwasserleitung in der Bitterfelder Friedensstraße (B100) vor einigen Tagen hat sich die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH entschlossen, neben der bestehenden Leitung eine neue zu verlegen. 

"Es hat sich inzwischen gezeigt, nachdem wir in den vergangenen Tagen unter Hochdruck versucht haben, die aufgetretenen Schäden zu beheben, dass es nicht zielführend ist, die vorhandene Versorgungsleitung noch einmal zu reparieren. Unser Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung unserer Kunden in diesem Bereich zuverlässig gewährleisten zu können", sagt Grit Schwara, die Technische Leiterin der MIDEWA-Niederlassung Muldenaue - Fläming. Um weitere Rohrbrüche zu vermeiden, sei es unabdingbar, eine neue Leitung zubauen, "das ist die bessere Entscheidung". 

Die neue Leitung soll ab Dienstag, 5. April, im Bohrspülverfahren unterirdisch eingezogen werden. Zu diesem Zweck werden die Kopflöcher genutzt, die man für die Reparaturarbeiten bereits ausgehoben hatte. 

Wie Grit Schwara betont, wird die Maßnahme mit oberster Priorität behandelt, da die Kunden im Moment über eine in den Vorgärten verlegte provisorische Leitung mit Trinkwasser versorgt werden können. Die Bundesstraße ist im Baustellenbereich weiterhin voll gesperrt. 

Die MIDEWA baut nun in Abstimmung mit der Landesstraßenbaubehörde als zuständigem Straßenbaulastträger auf 180 Metern eine komplett neue Trinkwasserleitung. Geplant ist es, die Maßnahme nach der notwendigen Freigabe durch das Gesundheitsamt Landkreis Anhalt-Bitterfeld in den nächsten Tagen abzuschließen, damit die angeschlossenen Kunden wie gewohnt mit Trinkwasser versorgt werden können und die Bundesstraße wieder passierbar ist. 

In der Friedensstraße in Bitterfeld waren binnen kurzer Zeit insgesamt drei Rohrbrüche an der Hauptleitung festgestellt worden - im Bereich der Einbindung Fritz-Reuter-Straße, auf Höhe des Hauses Nummer 18 sowie in Richtung Wittenberger Straße. Weil die Schäden zu umfangreich waren, verlegt die MIDEWA nun neben der bestehenden Leitung eine neue. Die vorhandenen Hausanschlüsse werden eingebunden.
Die MIDEWA bedankt sich bei allen Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis.