Alles „sehr spannend“

Der Franzose Thomas Civeyrac leitet künftig die Niederlassung Saale-Weiße Elster der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe“, sagt der 29-Jährige.

Anfang dieses Jahres kam er nach Deutschland – der Liebe wegen und auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. In Frankreich absolvierte er zunächst wie dort für Ingenieurstudien üblich einen zweijährigen Vorbereitungskurs. Anschließend studierte er Wassertechnik. In Lyon arbeitete er auf verschiedenen Positionen für Veolia und betreute dort technische Studien und Verfahren.

Civeyrac verbrachte 2009/2010 ein Jahr in Schweden, um sein Englisch zu verbessern. Im vergangenen Jahr erkundete er während einer achtmonatigen Reise Asien. Deutsch lernte er bereits während der Schule und auch im Studium. Zur MIDEWA kam er mit dem Wunsch, „eine neue Arbeitswelt und Lebensweise kennen zu lernen“. Er wollte nicht mehr ausschließlich technische Themen bearbeiten. So lernte er in den vergangenen Monaten die kaufmännische Abteilung des Wasserversorgers kennen und übernimmt nun eine komplette Niederlassung. Die Kombination von Betrieb und kaufmännischen Themen, Personal und Kundendienst empfindet er als „sehr spannend“.

Mit knapp 110 000 Einwohnern in 19 Städten und Gemeinden versorgt die MIDEWA-Niederlassung Saale-Weiße Elster die meisten Menschen im Vergleich zu den drei anderen. Pro Jahr werden hier fast 6,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an die Kunden verteilt. Über 1 650 Kilometer erstreckt sich das Versorgungsnetz. Ihren Sitz hat die Niederlassung in der Dom- und Hochschulstadt Merseburg.

Heiko Rach, der die Niederlassung seit 2015 leitete, wechselt in derselben Funktion nach Lutherstadt Eisleben und übernimmt dort die Geschicke der MIDEWA-Niederlassung Mansfelder Land-Querfurter Platte.