Entscheidung noch offen

Die Entscheidung, ob das durch einen Wasserrohrbruch im April beschädigte Wohnhaus in der Friedensstraße 7 in Hohenmölsen abgerissen oder saniert wird, ist weiter offen. Der von der MIDEWA Wasserversorgungsge-sellschaft in Mitteldeutschland mbH beauftragte Statiker hatte das Gebäude als einsturzgefährdet beurteilt. Am 14. Juni wurde deshalb die dort lebende Familie vorsorglich evakuiert. und hat eine möblierte Wohnung in der Stadt bezogen.

Gemeinsam mit dem Statiker und der Versicherung wird derzeit intensiv geprüft, welche Lösung aus sicher-heitsrelevanten, wirtschaftlichen und bürgerfreundlichen Gründen die bessere ist. „Sowohl die Sanierung des Gebäudes als auch ein möglicher Abriss des Wohnhauses werden in der jetzigen Analysenplanung in Betracht gezogen“, so Thomas Civeyrac, der zuständige Leiter der Niederlassung Saale-Weiße Elster.

Es spielen eine Vielzahl an Entscheidungsfaktoren eine Rolle, so auch die Entsperrung der Friedenstraße in Hohenmölsen, welche eine Hauptverkehrsstraße in Richtung Norden ist. „Es ist wichtig“, so Civeyrac, „ schnellstmöglich einen Entschluss zu treffen, damit wir temporär die Straße wieder öffnen können – vor allem im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der Stadt.“ Für eine finale Entscheidung fehlt jedoch noch die Kosten-schätzung für einen möglichen Abriss. Ein Sachverständiger ist bereits beauftragt. Wenn alle Informationen zur Entscheidungsfindung vorliegen, werde man sich schnellstmöglich mit allen dafür verantwortlichen Trägern um eine Lösung bemühen.