Ersatz für rohrbruchanfällige Leitungen

Drei Partner, ein Projekt: In der Wilhelm-Külz-Straße in Nienburg (Saale) sind seit Ende August die Stadt Nienburg (Saale), der Abwasserzweckverband (AZV) Saalemündung und die MIDEWA Wasserversorgungs-gesellschaft in Mitteldeutschland mbH gemeinsam zu Gange. „Eine klassische Kooperationsmaßnahme, die die Kosten für alle Beteiligten senkt, weil man sich vieles teilen kann“, erläutert Herbert Krause, der zuständige Bauleiter in der MIDEWA-Niederlassung Anhalt – Harzvorland.

Die MIDEWA erneuert bis November die alte Gussleitung in der Wilhelm-Külz-Straße, weil die in der Vergangenheit des Öfteren durch Rohrbrüche auffällig geworden war. Daraufhin entschloss man sich, die Leitung mit einem Innendurchmesser von 125 Millimetern auf einer Länge von circa 400 Metern zu erneuern. Parallel dazu werden 25 Hausanschlüsse ausgewechselt. „Damit sorgen wir für die Versorgungssicherheit der Nienburger und gleichzeitig für die Trinkwasserqualität“, sagt Herbert Krause.

Die Planung der neuen Trinkwasserleitung lief über den Tisch von Herbert Krause, die Arbeit auf der Baustelle erledigen die MIDEWA-Trinkwassermonteure aus dem Servicebereich Könnern.

Die gesamte Maßnahme – also auch die Arbeiten des AZV und der Straßenbau in Verantwortung der Stadt – soll voraussichtlich bis Ende November abgeschlossen sein.