Fernwasser jetzt über den Südring

Die erhöhte Einspeisung von Elbauewasser aus dem Wasserwerk Torgau an der Abgabestation Dieskau (Saalekreis) führt zu Änderungen der Trinkwasserbeschaffenheit. Bis zum 4. Dezember 2020 soll die Trinkwasserversorgung hier ausschließlich mit Wasser aus der Elbaue erfolgen. Die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH übernimmt an dieser Stelle das Fernwasser und versorgt damit über ihr eigenes Netz ihre Kunden.

Die seit diesem Montag, 21. September, geltende Umstellung beeinflusst die Härte und einige Qualitätsparameter des Trinkwassers. Die Vorgaben der Trinkwasserverordnung werden unabhängig von der Umstellung aber weiterhin eingehalten. 

Das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Torgau verfügt über eine Härte von 12,4 Grad deutscher Härte (entspricht 2,2 mmol/l). Das entspricht dem Härtebereich mittel. Auch die Leitfähigkeit verändert sich in den kommenden Wochen. Grund für die Umstellung der Wasserlieferung sind Instandhaltungsarbeiten an einer Hauptversorgungsleitung der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH auf einer Länge von circa 1,7 Kilometern.

Um die Trinkwasserversorgung auch für die Kunden der MIDEWA weiterhin in Qualität und Menge sicherstellen zu können, nutzt die Fernwasserversorgung nun in den kommenden Wochen verstärkt die Südring-Einspeisung. 

Im Versorgungsgebiet der MIDEWA sind rund 40.000 Kunden im Raum Merseburg betroffen und circa 4.400 im Raum Günthersdorf. Endverbraucher, so der Hinweis der MIDEWA, sollten den angepassten Härtegrad des Wassers zum Beispiel bei der Nutzung von Waschmaschinen und Geschirrspülern berücksichtigen und die Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln anpassen.

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Wasserqualität Merseburg | PDF - 122 KB