Großprojekt in Nißma: Der erste Teil ist geschafft

In Nißma (Gemeinde Elsteraue) wird die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH Ende dieses Monates planmäßig und  bevor es in die Winterpause geht den ersten Bauabschnitt einer Großbaustelle abschließen: die neue Trinkwasserleitung in der Ortsdurchfahrt.

Seit April dieses Jahres wird hier gebaut. Gemeinsam mit dem Burgenlandkreis, der Gemeinde Elsteraue und dem Abwasserzweckverband Weiße Elster – Hasselbach/Thierbach.  

„Wir erneuern hier circa 1 100 Meter unserer Versorgungsleitung mit einem Innendurchmesser von 80 bis 100 Millimeter und 72 Hausanschlüsse zu den Grundstücken der Anwohner“, benennt Thomas Baumgart als zuständiger Bauleiter für die MIDEWA die Eckpunkte dieser Maßnahme. Es ist eines der größten Vorhaben, das die Niederlassung Saale – Weiße Elster im Jahr 2018 gestemmt hat. Circa 400 Meter der neuen Leitung habe man bereits verlegt und bereits in Betrieb genommen, informiert Thomas Baumgart. Bei den Hausanschlüsse habe man etwa ein Drittel geschafft. „Alles wie geplant“, verkündet er zufrieden.

Der Burgenlandkreis hatte den Wasserversorger darüber informiert, dass man plant, die Ortsdurchfahrt zu sanieren. „Solche Gemeinschaftsmaßnahmen sind für uns immer von Interesse, da sich alle beteiligten Partner bestimmte Kosten teilen können“, weiß die Technische Leiterin der Niederlassung, Michaela Kübler. Allerdings schließe sich die MIDEWA den Vorhaben nur an, wenn man selbst den Bedarf sehe, in das Trinkwassernetz zu investieren und es folglich zu ertüchtigen. „Sollten die Leitungen schon älter sein oder durch einige Rohrbrüche auffällig geworden, ergibt es oftmals Sinn, sich der Maßnahme anzuschließen. Schließlich erhöhen wir damit auch die Versorgungssicherheit für unsere Kunden“, ergänzt Michaela Kübler.

Letztlich senken Gemeinschaftsmaßnahmen mit mehreren Partnern nicht nur die Ausgaben, sie reduzieren auch die Beeinträchtigungen für die Anwohner. „Wenn gebaut wird, ist das immer mit Lärm und Schmutz vor der Haustür verbunden. Umso besser“, findet Thomas Baumgart, „wenn diese Baustellenbegleiterscheinungen nur einmal auf die Anwohner zukommen.“

Nun kann die MIDEWA für dieses Jahr einen Schlussstrich unter diese Großbaustelle ziehen. Der Winter, weiß Thomas Baumgart, sei ohnehin keine Jahreszeit, um Leitungen zu verlegen. Im nächsten Jahr geht es in Nißma weiter. Dann auch wieder mit der MIDEWA. „Bis Ende Oktober wollen wir hier mit allem fertig sein“, blickt der Projektleiter voraus.