Kein Bauwerk voller Wasser

Zum Tag des offenen Denkmals öffnet die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH den Wasserturm in Köthen (Anhalt). Am Sonntag, 12. September, kann das imposante Bauwerk in der Zeit von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Allerdings können sich die Besucher in kleineren Gruppen von maximal fünf Personen lediglich einen Eindruck vom Innenleben des Turms machen. Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten, die Kontakte der Gäste registriert werden. 

Der Turm, der Ecke Lohmannstraße/Straße Am Wasserturm steht, dient schon seit Jahren nicht mehr der Trinkwasserversorgung der MIDEWA-Kunden in Köthen und Umgebung. Er ist 1983 außer Betrieb genommen. In Vorbereitung des Baus des neuen Wasserwerk Süd wurde er 1991 nochmals ertüchtigt. Er diente dann bis zur Eröffnung des neuen Wasserwerks im Jahre 1994 zur Stabilisierung der Trinkwasserversorgung der Stadt Köthen (Anhalt). 1994 wurde er dann endgültig in Rente geschickt. 

Errichtet wurde der Turm aus gelben Klinkersteinen zwischen 1884 und 1889. Er ist 33 Meter hoch und misst 46 Meter im Umfang. In einem Edelstahlbehälter, der 23 Tonnen wiegt, können 500 Kubikmeter Wasser gespeichert werden. 

"Die Leute denken oftmals, dass der komplette Turm voll mit Wasser ist", sagt Konrad Schwärzel, Leiter Betrieb in der MIDEWA-Niederlassung Anhalt - Harzvorland. Er findet es gut und wichtig, ein Denkmal wie den Wasserturm zu diesem Anlass zugänglich zu machen. Auch wenn das coronabedingt etwas anders organisiert werden muss, als in den Jahren zuvor. Wer Fragen zum Bauwerk hat, kann dazu mit den Mitarbeitern der MIDEWA sehr gern im Freien, vor dem Turm ins Gespräch kommen. 

Es wird auch ein kleines Gewinnspiel geben. Zu gewinnen gibt es drei Gutscheine im Wert von jeweils 25 Euro für die Köthener Badewelt. Hintergrund ist der 25. Geburtstag, den die MIDEWA im Dezember feiert. Mit ihrer Tochter, der INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH, betreibt sie die Sport- und Freizeitanlage am Ratswall in Köthen. 

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