Kein Scherz: Der April beginnt mit zwei Großprojekten

Mit zwei umfangreichen, im Investitionsplan stehenden Bauvorhaben hat für die Niederlassung Muldenaue – Fläming der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH und Bauleiter Ralf Rinzsch der April begonnen: in Bitterfeld in der Sächsischen Straße und zwischen Raguhn und Retzau.

Zwischen Thüringer Straße und Saarstraße wird in Bitterfeld voraussichtlich bis Ende Juni gemeinsam mit den Stadtwerken Bitterfeld-Wolfen gebaut. Die MIDEWA erneuert in diesem Bereich der Sächsischen Straße auf circa 175 Metern eine Trinkwasserleitung (Durchmessen: 100 Millimeter), während sich die Stadtwerke um die Gasleitung kümmern. Dies geschieht in offener Bauweise. Zudem werden einige Hausanschlüsse und Schieberkreuze erneuert. „Die Arbeiten“, so MIDEWA-Mitarbeiter Ralf Rinzsch, „erfolgen ohne Beeinträchtigung unserer Kunden. Es wird nur bei der Umbindung der neuen Leitung erforderlich sein, die Wasserversorgung kurzzeitig zu unterbrechen. Darüber informieren wir rechtzeitig.“ Die MIDEWA beauftragte die hallesche Umwelttechnik & Wasserbau GmbH mit der Leitungserneuerung. Umleitungen werden ausgeschildert.

Ein Wirtschaftsweg zwischen Raguhn und Retzau ist seit dem 1. April ebenfalls Baustelle. Hier wird entlang eines Feldweges auf einer Länge von fast 1,3 Kilometern eine neue Trinkwasserleitung verlegt. Wie Ralf Rinzsch berichtet, handele es sich hier um eine Maßnahme, die unter Einbeziehung der Unteren Denkmalbehörde zu realisieren ist – und zum Teil in geschlossener Bauweise per Bohrspülverfahren erfolgt. Ralf Rinzsch: „Im Bereich unserer Start- und Zielgruben werden Archäologen jeweils den Boden untersuchen.“ Eine weitere Besonderheit: Die Arbeiten müssen bis zum 1. August abgeschlossen sein, denn bis zu diesem Zeitpunkt ruhen die Arbeiten am Hochwasserschutzdeich. Der Weg wurde bisher von den Baufahrzeugen genutzt, die Material für den Deichbau angeliefert oder abgefahren haben. Während die MIDEWA zwischen den Ortslagen Raguhn, Neue Reihe 14, und Retzau, Dorfstraße 74, die neue Leitung (Durchmesser: 100 bis 160 Millimeter), zwei Hausanschlüsse, einen Schieber und Unterflurhydranten erneuert, kann der Weg nicht genutzt werden. Mit den Arbeiten wurde die aus Jeßnitz stammende Döring Tiefbau GmbH beauftragt.

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