Köttichauer Straße wird zur Baustelle

Ein Teil der Köttichauer Straße in Hohenmölsen wird ab Mittwoch, 7. September 2022 zur Baustelle. Die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH erneuert in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Hohenmölsen zwischen der Einmündung Pirkauer Straße bis zum letzten Haus in der Straße auf rund 280 Metern die rohrbruchanfällige Trinkwasserleitung. 

"Wir wissen, dass die Anwohner hier in der Vergangenheit einiges erdulden mussten und es gehäuft zu Rohrbrüchen gekommen ist", sagt Ronny Dallmeier, Leiter Betrieb der MIDEWA im Bereich des Burgenlandkreises. Die Köttichauer Straße sei bereits länger als Investitionsvorhaben geplant gewesen. Die Schadenshäufigkeit habe schließlich dazu geführt, dieses Projekt mit einer höheren Priorität einzustufen und die Erneuerungsmaßnahme jetzt umzusetzen.  

Die in die Jahre gekommene Asbestzementleitung wird nun in den kommenden Wochen durch eine neue Kunststoffleitung ersetzt. Die circa 20 vorhandenen Hausanschlüsse werden umgebunden. Die Köttichauer Straße wird im Baubereich halbseitig gesperrt sein. Anlieger erreichen ihre Grundstücke auch weiterhin. In Abhängigkeit des Baugeschehens, erläutert Ronny Dallmeier, könne es auch sein, dass die Zufahrt zu dem einen oder anderen Grundstück zeitweilig nicht möglich ist. Aber das sei dann lediglich kurzzeitig der Fall. 

Gebaut wird mit einem offenen Rohrgraben. Nach Abschluss der Arbeiten kümmert sich die Firma TUE Tief- und Erdbau Kleinpaschleben GmbH (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) um die Wiederherstellung der Straßenoberfläche. 

Die Arbeiten in der Köttichauer Straße sollen voraussichtlich bis Mitte November abgeschlossen sein. In den nächsten Tagen informiert die MIDEWA die Anwohner noch per Handzettel über den Ablauf der Maßnahme und damit verbundene Einschränkungen.