Komplett neues Ortsnetz geschaffen

Seit Juli hat die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mhH fast das gesamte Ortsnetz von Elbitz (Seegebiet Mansfelder Land) erneuert. Knapp 700 Meter Trinkwasserleitungen wurden neu verlegt. In dieser Woche konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. 

"Wir haben nahezu den gesamten Ort mit neuen Leitungen bestückt, weil das Netz schon mindestens 80 Jahre auf dem Buckel hatte", schildert Marcel Arlt, Bereichsleiter für den Servicebereich Süd der MIDEWA-Niederlassung Mansfelder Land - Querfurter Platte. Damit war das Netz nicht nur in die Jahre gekommen, sondern mittlerweile auch etwas zu klein dimensioniert, was vor allem in längeren Hochsommer-Phasen spürbar gewesen sei. 

Die bestehenden Stahlleitungen sind jetzt durch Kunststoffleitungen mit einem Innendurchmesser von 70 Millimetern ersetzt worden, die allein schon wegen des Materials flexibler auf Bewegungen des Erdreiches reagieren und damit weniger anfällig für Rohrbrüche sind. Außerdem wurde ein Ringschluss geschaffen. "Der führt dazu, dass das Trinkwasser im Elbitzer Ortsnetz jetzt besser zirkulieren kann, was auch für die Trinkwasserqualität von Vorteil ist", weiß Marcel Arlt. 

Abgesehen von kürzeren Versorgungsunterbrechungen, die bei Bauvorhaben dieser Art vollkommen normal seien, mussten die Elbitzer auch während der Bauphase kaum Einschränkungen hinnehmen. "Das neue Ortsnetz verbessert die Versorgungssicherheit deutlich", freut sich Marcel Arlt über das Resultat dieser Maßnahme. Durch separate Absteller kann jetzt auch jedes Grundstück einzeln vom Netz getrennt werden, ohne die Wasserversorgung für den gesamten Ort unterbrechen zu müssen. 

Bei der Löschwasserversorgung ist man in Elbitz inzwischen besser denn je aufgestellt: dank einer oberirdischen Löschwasserzisterne. Der Ort war der erste im Seegebiet, in dem so ein großes Wasserkissen aufgebaut wurde, das den Feuerwehren im Brandfall die Arbeit erleichtern soll.