Konzept für sicheren Start

Die Politik hat den Weg freigemacht. Ab dem 28. Mai 2020 dürfen auch Schwimmbäder wieder öffnen. Seit dem 16. März 2020 hatte die Volksschwimmhalle Gräfenhainichen vorsorglich geschlossen. Ein Beitrag, damit sich das Corona-Virus auf diesem Weg nicht weiter verbreiten kann oder sich Besucher und Mitarbeiter anstecken. “Wir haben diese Entscheidung damals gemeinsam mit der Stadt als Eigentümerin getroffen und stehen auch jetzt wieder in engem Kontakt, um die nächsten Schritte zu planen”, sagt Catrin Janke, Leiterin der MIDEWA-Niederlassung Muldenaue - Fläming. Die MIDEWA-Tochter INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH betreibt die Schwimmhalle im Auftrag der Stadt.

Doch die Besucher müssen sich in Gräfenhainichen noch etwas gedulden. “Die Anforderungen an die Hygienemaßnahmen sind extrem hoch. Das ist gut, weil damit das größtmögliche Maß an Sicherheit für alle Beteiligten geboten wird. Aber es braucht eben auch seine Zeit, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen”, schildert Catrin Janke. Und hier sei auch jedes Bad anders. Stadt und Betreiber müssen ein Konzept erarbeiten und genehmigen lassen, dass sich konkret auf die Gegebenheiten in Gräfenhainichen bezieht. Catrin Janke: “Wir können uns nicht mit anderen Anlagen vergleichen. Wir müssen die Gegebenheiten vor Ort betrachten und entscheiden, wie wir die Anforderungen gewissenhaft umsetzen.”

Abstand halten wird auch bei der geplanten Wiedereröffnung der Volksschwimmhalle Gräfenhainichen die entscheidende Anforderung in der Corona-Krise sein. Wie das geht, wenn sich die Gäste umziehen, duschen, schwimmen - das wird aktuell geklärt. Am Ende muss das Gesundheitsamt die Maßnahmen prüfen und genehmigen, “erst dann können wir starten”. Das sei voraussichtlich Anfang Juli der Fall, kündigt Catrin Janke an. 

Schon jetzt haben sich Stadt und Betreiberfirma allerdings darauf verständigt, dass die Anlage im Sommer nicht für die turnusmäßigen Wartungswochen in den Ferien schließen wird. 

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Vorkehrungen für Wiedereröffnung | PDF - 156 KB