MIDEWA baut in Könderitz

In der östlichen Dorfstraße des zur Gemeinde Elsteraue gehörenden Ortsteils Könderitz verlegt die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH ab Montag, den 29. August 2022, auf circa 300 Metern eine neue Trinkwasserleitung. Gleichzeitig werden circa 14 Hausanschlüsse - also die Verbindung von öffentlichem und privatem Bereich - umgebunden und bei Bedarf erneuert.

Der Abwasserzweckverband Weiße Elster - Hasselbach/Thierbach hat in dem Bereich bereits neue Kanäle verlegen lassen und auch die Ausschreibung der Tief- sowie Straßenbauarbeiten federführend betreut. Ursprünglich war geplant, dass die Trinkwasserleitungen in einem Zug mitverlegt werden, um den Aufwand und die Kosten für alle Beteiligten zu reduzieren. Das ließ sich aus verschiedenen Gründen bedauerlicherweise nicht realisieren. Das hielt die MIDEWA allerdings nicht davon ab, dieses für eine sichere und zukunftsfähige Trinkwasserversorgung in Könderitz und darüber hinaus wichtige Vorhaben doch noch umzusetzen - und zwar in Eigenregie. 

Das heißt, ab Montag werden die Mitarbeiter der MIDEWA-Niederlassung Saale - Weiße Elster mit den Vorarbeiten beginnen, um die neue Trinkwasserleitung in der östlichen Dorfstraße von Könderitz zu verlegen. Fachliche Unterstützung bekommen sie dabei von den Experten der Firma Beermann Bohrtechnik GmbH, die unter anderem in Zeitz (Burgenlandkreis) ansässig ist. "Die Hauptleitung", informiert der zuständige MIDEWA-Projektleiter Thomas Baumgart, "soll größtenteils im Bohrspülverfahren verlegt werden." Das bedeutet, dass die Trinkwasserleitung unterirdisch eingezogen wird. Zu diesem Zweck seien mehrere Start- und Zielgruben erforderlich, um die Leitung über eine längere Distanz verlegen zu können. Wichtig sei zudem die Beschaffenheit des Erdreiches. Größere Steine zum Beispiel würden diese geschlossene Bauweise deutlich erschweren. Unter Umständen müsse man punktuell in offener Bauweise weiterarbeiten. 

Während die Hauptleitung verlegt wird, muss die Straße komplett gesperrt bleiben. Das dauert voraussichtlich eine Woche. Anschließend kann mit halbseitiger Sperrung weitergearbeitet werden. Thomas Baumgart: "Wir gehen davon aus, dass die neue Trinkwasserleitung Ende September in Betrieb gehen kann." Danach werden sukzessive die Hausanschlüsse umgebunden.

Die MIDEWA hat die Anlieger der östlichen Dorfstraße im Vorfeld per Postwurfsendung über die Maßnahme und damit verbundenen Einschränkungen informiert.