MIDEWA überprüft Hydranten in Zörnigall

In Zörnigall (Stadt Zahna) werden  im Laufe des Monats März die Hydranten überprüft. Es sind 20 an der Zahl und die Arbeiten nehmen rund drei Tage in Anspruch.

“Die Hydrantenkontrollen sind gesetzlich vorgeschrieben und erfolgen in einem festgelegten Intervall”, informiert Martin Rühling, Leiter Betrieb Trinkwasser der MIDEWA-Niederlassung Muldenaue - Fläming mit Sitz in Bitterfeld. 

Bei der Wartung der Hydranten messen die MIDEWA-Mitarbeiter sowohl die Durchflussmenge als auch den Wasserdruck, sie kontrollieren Funktion und Zustand des Hydranten und dokumentieren alles. Damit können die Kommunen und vor allem die Feuerwehren auf aktuelle Daten zugreifen. Besonders das Ventil, mit dem sich die Zufuhr an den Wasserentnahmestellen regeln lässt, wird kritisch unter die Lupe genommen und repariert, wenn bei der Überprüfung ein Defekt festgestellt werden sollte. 

Da die Hydranten bei der Kontrolle auch gespült werden, kann es durch die zeitweise Erhöhung der Fließgeschwindigkeit des Wassers in den Leitungen zu Druckschwankungen im Versorgungsnetz kommen. Durch den hohen Druck können sich Ablagerungen wie Eisen und Mangan lösen, sodass eine punktuelle, kurzzeitige Braunfärbung des Wassers möglich ist. “Das ist zwar nicht schön anzusehen, aber gesundheitlich unbedenklich”, erklärt Martin Rühling. Die MIDEWA empfiehlt, das Wasser gegebenenfalls einen Moment ablaufen zu lassen - bis es wieder klar ist. Die Erfahrung zeigt auch, dass die eventuelle Braunfärbung des Wassers oft nur von kurzer Dauer ist. “Wir bitten diese optische Beeinträchtigung zu entschuldigen”, sagt der Leiter Betrieb der MIDEWA. Bei Fragen ist die MIDEWA unter der 24-Stunden-Nummer 03493/302-111 erreichbar.

Die geplante Hydrantenkontrolle ist auch eine Maßnahme zur Instandhaltung des Trinkwasserversorgungsnetzes. Zudem gewährleistet die MIDEWA mit der Funktionstüchtigkeit der Hydranten, dass die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr bei Einsätzen Löschwasser - möglichst in der entsprechenden Menge und Dauer - entnehmen können. 

Die Hydranten  sind unterirdisch verlegt, gut erkennbar an den ovalen Straßenkappen aus Stahl und den entsprechenden Hinweisschildern an Hauswänden, Straßenbeleuchtungen oder an separat gesetzten Pfosten. 

 

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