MIDEWA wird 20 Jahre

Die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH feiert ihren 20. Geburtstag. Gegründet wurde sie am 5. Dezember 1996 in Könnern.

Mit 50 Städten und Gemeinden im Süden Sachsen-Anhalts und der Kommunalwirtschaft Sachsen-Anhalt GmbH hält die kommunale Seite mit 74,9 Prozent die Mehrheit an der MIDEWA. Seit 1999 engagiert sich die OEWA Wasser und Abwasser GmbH, eine Tochter von Veolia Deutschland, als strategischer Partner des Unternehmens mit Sitz in der Dom- und Hochschulstadt Merseburg. Mit dem Einstieg der OEWA entwickelte sich die MIDEWA zu einem vielseitig aufgestellten Infrastrukturdienstleister. „Unser Kerngeschäft bleibt die Trinkwasserversorgung. Das ist bei allem Bestreben, sich als Unternehmen zu entwickeln und breiter aufzustellen, unser Fokus – seit 20 Jahren und auch in der Zukunft“, sagt MIDEWA-Geschäftsführer Uwe Störzner.

Die MIDEWA ist mit ihren vier Niederlassungen – in Bitterfeld-Wolfen, Lutherstadt Eisleben, Köthen (Anhalt) und Merseburg – und zehn Servicebereichen fest in der Region verwurzelt und hier zu Hause. Das zeigt sich nicht nur bei den Dienstleistungen rund ums Wasser, sondern auch beim gesellschaftlichen Engagement im Versorgungsgebiet: von den Bachfesttagen und dem Gugge-Festival über verschiedene Umweltprojekte und MIDEWA-Cups im Fußball, Handball und Hockey bis hin zu den Sachsen-Anhalt-Tagen.

„Im Rückblick sind es für uns 20 spannende und erfolgreiche Jahre. Dabei gilt unser Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Gesellschaftern und Geschäftspartnern“, sagt Uwe Störzner. „Wir haben uns als verlässlicher und effizienter Partner der Städte und Gemeinden etabliert, und hier wollen wir für die nächsten 20 Jahre ansetzen und weitermachen.“

Unser Leistungsspektrum:
Die MIDEWA versorgt rund 323 000 Menschen in 62 Städten und Gemeinden im Süden Sachsen-Anhalts mit Trinkwasser und ist Partner des Wasserverbandes Heiderand und des Trinkwasserverbandes Kemberg-Pratau (beide Landkreis Wittenberg). Gleichzeitig ist das nunmehr 20 Jahre alte Unternehmen als Betriebsführer in der Abwasserentsorgung tätig: als Dienstleister der  Abwasserzweckverbände Westliche Mulde (Bitterfeld-Wolfen), Eisleben-Süßer See (Lutherstadt Eisleben), Wipper-Schlenze (Hettstedt), Queis/Dölbau (Stadt Landsberg) und der Stadt Annaburg (Landkreis Wittenberg).

Mit ihrer Tochterfirma INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH betreibt die MIDEWA die Köthener Badewelt und die Volksschwimmhalle Gräfenhainichen. Die MIDEWA kümmert sich um die öffentliche Beleuchtung in Köthen und Gräfenhainichen und betreibt in Gräfenhainichen das Fernwärmenetz der Wärme- und Energiegesellschaft, an der sie mit 49 Prozent beteiligt ist. Gemeinsam mit den Stadtwerken Halle ist die MIDEWA Gesellschafter der Fernwasser Sachsen-Anhalt GmbH und engagiert sich im Fernwasserverbund Elbaue-Ostharz für die bestmöglich verfügbare Wasserressource. Darüber hinaus hat sich die MIDEWA als Wasserpartner der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH bei der Rekultivierung von ehemaligen Braunkohletagebauen und der Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH bei der Beseitigung von Altlasten in Grundwasservorkommen entwickelt.

Etwas Statistik aus 20 Jahren MIDEWA:
In 20 Jahren lieferte die MIDEWA 360 Millionen Kubikmeter an ihre Kunden. Zum Vergleich: In der  Rappbodetalsperre befinden sich 110 Millionen Kubikmeter Wasser.

Der Trinkwasserverbrauch der Haushaltskunden im MIDEWA-Versorgungsgebiet ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit 80 Litern pro Einwohner und Tag konstant geblieben. Er liegt beträchtlich unter dem Durchschnittsverbrauch in Sachsen-Anhalt.

30 180 Trinkwasserproben sind in den vergangenen 20 Jahren zur Eigenkontrolle der Trinkwasserqualität genommen und untersucht worden.

Mit 105 650 Kunden  gehört die MIDEWA zu den TOP 10-Unternehmen in Deutschland.Das gilt übrigens auch für die Länge des Versorgungsnetzes, das sich über 5 100 Kilometer erstreckt.

Pro Tag sind 20 Jahre lang durchschnittlich 106 Meter Trinkwasserleitung erneuert worden.

Seit Gründung des Unternehmens haben die Mitarbeiter 34 400 Rohrbrüche repariert, das sind durchschnittlich 4,7 am Tag.

Das Versorgungsgebiet der MIDEWA ist 3 190 Quadratkilometer groß. Ein zwei Meter breiter Fußweg wäre bei dieser Fläche viermal so lang wie die Entfernung zwischen Erde und Mond.

Von aktuell 367 Mitarbeitern sind 242 von an Anfang an dabei.

Noch eine Zahl aus dem Bereich Arbeitssicherheit: So wurden in 20 Jahren zum Beispiel 964 Arbeitsschutzhelme eingekauft.

Was noch alles am 5. Dezember passiert ist (Quelle: Wikipedia):
Christoph Kolumbus entdeckt 1492 auf seiner ersten Reise die Karibik-Insel Hispaniola. 1894 wird in Berlin das Reichstagsgebäude seiner Bestimmung übergeben. In Frankreich werden im Jahr 1360 die ersten Goldmünzen eingeführt, die vom Volk als Francs bezeichnet werden. 1766 veranstaltet das Londoner Auktionshaus Christie‘s seine erste Auktion. 1854 erhält Ernst Litfaß von der Stadt Berlin die erste Genehmigung für die Aufstellung der später nach ihm benannten Litfaßsäulen. Und 1889 veröffentlicht Otto Lilienthal in Berlin seine wissenschaftliche Publikation „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst“.