Muldenstein und MIDEWA investieren

Es ist die ideale Zeit zum Bauen. Und so folgt nach dem Abschluss einer Maßnahme in Muldenstein (Gemeinde Muldestausee) sofort die nächste. “In dieser Woche werden wir mit der Friedensstraße fertig, ab Montag bauen wir in der Karl-Liebknecht-Straße”, schildert Ralf Rinzsch, Bauleiter bei der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH. 

In der Friedensstraße ist seit August vergangenen Jahres die Trinkwasserleitung erneuert worden. Auf einer Strecke von 650 Metern ließ die MIDEWA in zwei Abschnitten die alte, noch aus Guss bestehende Versorgungsleitung auswechseln und gleichzeitig neue Hausanschlüsse verlegen. Alles aus PE, einem Kunststoff, der in der Wasserwirtschaft längst üblicherweise verbaut wird. “Am Dienstag haben wir die neue Leitung umgebunden, also eine Verbindung zum bestehenden Versorgungsnetz im Ort hergestellt”, erläutert Ralf Rinzsch. Bis zum Ende der Woche sollten die Restarbeiten erledigt sein, sodass die Baufirma mit sämtlichen Gerätschaften in die nächste Straße umziehen kann. 

In der Karl-Liebknecht-Straße wird dann ab Montag zwischen Glück-Auf-Straße und Nauendorfer Straße eine neue Trinkwasserleitung verlegt, inklusive Hausanschlüsse. Das sind rund 270 Meter. Wie bereits in der Friedensstraße arbeitet die MIDEWA auch bei diesem Vorhaben, das bis Ende September diesen Jahres abgeschlossen sein soll, mit der Firma Heku Bau GmbH aus Gräfenhainichen zusammen. 

“In beiden Straßen”, informiert Bauleiter Ralf Rinzsch, “ging es nicht nur darum, die Versorgungssicherheit für die Anwohner weiterhin auf hohem Niveau und gerade jetzt im Sommer zu gewährleisten. Die Investition trägt auch dazu bei den Wasserdruck, der bei den Kunden zu Hause ankommt, zu verbessern.” Und auch die Gemeinde habe im Hinblick auf die in ihrer Verantwortung liegende Löschwasserversorgung ein großes Interesse an beiden Baumaßnahmen. Lagen früher Leitungen mit einem sehr kleinen Innendurchmesser von 80 Millimetern in der Erde, sind es jetzt 150er, wie Ralf Rinzsch berichtet. Die Mehrkosten, die anfallen, weil der Leitungsquerschnitt vergrößert wurde beziehungsweise wird, trägt die Gemeinde. Damit, ergänzt die Technische Leiterin der MIDEWA-Niederlassung in Bitterfeld, verfüge Muldenstein über eine zusätzliche Option, einen Teil ihres Löschwasserbedarfs über das Trinkwasserversorgungsnetz zu decken. “Wir unterstützen die Kommunen hier gern”, betont Grit Schwara. “Aber es muss zu jederzeit sichergestellt sein, dass die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser weiterhin in der entsprechenden Menge und Qualität gewährleistet ist.” So stehe es auch im Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz des Landes.

 

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Baumaßnahme Muldenstein | PDF - 127 KB