Neuer MIDEWA-Aufsichtsrat gewählt

Peter Kunert, langjähriger Bürgermeister in der Stadt Querfurt, ist zum dritten Mal in Folge zum Vorsitzenden des 18-köpfigen Aufsichtsrates der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH gewählt worden. Das Gremium entschied sich am 28. April 2017 einstimmig für Kunert, nachdem im Merseburger Ständehaus die Gesellschafterversammlung, ebenfalls einstimmig, den neuen Aufsichtsrat gewählt hat.

In den Aufsichtsrat der MIDEWA wurden aber auch fünf neue Mitglieder gewählt. Die Veränderungen sind teilweise Auswirkungen der jüngsten Kommunalwahlen. Wie im Fall der Stadt Bitterfeld-Wolfen, deren neuer Oberbürgermeister Armin Schenk in den Aufsichtsrat des Wasserdienstleisters gewählt wurde. Bisher übte Petra Wust das Amt aus. Enrico Schilling ist als Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen in den Aufsichtsrat gewählt worden und löst Harry Rußbült ab. Und Heiko Liebenehm, erster Beigeordneter des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt (SGSA), vertritt künftig die Kommunalwirtschaft Sachsen-Anhalt (Kowisa) und damit den größten kommunalen Gesellschafter der MIDEWA. Bernd Kregel hat sein Aufsichtsrat-Mandat für die Kowisa aus Altersgründen abgegeben.

Personelle Veränderungen gibt es auch auf Seiten des privaten Anteilseigners, der OEWA Wasser und Abwasser GmbH. Hier rückt Christophe Sardet nach, Leiter für den Bereich Technik und Performance bei OEWA. Das Unternehmen ist seit 1999 strategischer Partner der MIDEWA und mit 25,1 Prozent an der mehrheitlich kommunalen GmbH beteiligt. Und auch diese Veränderung beschloss die Gesellschafterver-sammlung: An die Stelle von Sachsen-Anhalts Justizministerin Anne-Marie Keding rückt Bernd Skrypek, Verbandsgemeindebürgermeister aus der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra.

„Die Zusammenarbeit zwischen den kommunalen und privaten Gesellschaftern, der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite erfolgt zielorientiert und partnerschaftlich“, schätzt der alte und neue Aufsichtsratsvorsitzende, Peter Kunert, ein. In Zukunft gehe es weiter darum, die Versorgungsverantwortung für mehr als 320 000 Menschen in weiten Teilen des südlichen Sachsen-Anhalt mit dem Lebensmittel Trinkwasser zu tragen und dessen Qualität zu garantieren. Außerdem gelte es, „den hohen Versorgungsstandard weiter möglichst preisstabil zu halten“. Der Aufsichtsrat ist das Kontrollgremium der MIDEWA. Er überwacht und begleitet die Geschäftsführung des Unternehmens.

Auf der Internetseite der MIDEWA gibt es die aktuelle Übersicht aller Aufsichtsratsmitglieder: www.midewa.de/ueber-uns/aufsichtsrat/