Offiziell “leitungswasserfreundlich”

Als erstes Unternehmen in Sachsen-Anhalt darf die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH jetzt die offizielle Auszeichnung “leitungswasserfreundlich” tragen. Vergeben wird diese von dem in Berlin ansässigen Verein “a tip: tap”, der sich für die Nutzung von Leitungswasser und gegen Plastikmüll stark macht. Seit sechs Jahren können sich Firmen, die zum Beispiel in Beratungen konsequent Trinkwasser anbieten oder sich anderweitig für den Klimaschutz einsetzen, um die Auszeichnung bewerben. 

Für die MIDEWA könnte der Zeitpunkt besser nicht sein. Das Unternehmen, das weite Teile des südlichen Sachsen-Anhalts mit Trinkwasser versorgt, feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Geschäftsführer Uwe Störzner sieht in der Auszeichnung vor allem eine Wertschätzung von Trinkwasser als Lebensmittel Nummer 1. 

Herr Störzner, warum bewirbt sich die MIDEWA als regionaler Wasserversorger um ein Prädikat “leitungswasserfreundlich”? Ist das nicht automatisch mit Ihrem Betätigungsfeld verknüpft?

Wir gehen seit unserer Gründung - im Dezember ist das ein Vierteljahrhundert her - sehr sorgsam und verantwortungsvoll mit dem Lebensmittel Trinkwasser um, das wir in bester Qualität zu unseren Kunden nach Hause liefern. Eben weil es für uns selbstverständlich ist, die Vorzüge von Trinkwasser täglich zu betonen, auch indem wir es selbst trinken, passt diese Auszeichnung perfekt zu uns. Wir freuen uns, dass der Verein unsere Engagement damit honoriert. Und diese Bezeichnung zeigt nach außen sehr prägnant: Wir stehen hinter unserem Produkt. 

Für die Auszeichnung musste die MIDEWA bestimmte Anforderungen erfüllen. Welche sind das?

Im Grunde genommen wurde unsere gesamte Arbeit, unser Umgang mit Trinkwasser unter die Lupe genommen. Natürlich steht bei uns in jeder Beratung Trinkwasser auf dem Tisch. Im Sommer sehr gern mit etwas frischer Zitrone. Aber es ist immer Trinkwasser aus der Elbaue, dem Harz oder lokalen Ressourcen und damit ein regionales Produkt, das mit dem Namen MIDEWA eng verbunden ist. Indem wir unser Trinkwasser frisch aus dem Hahn genießen, vermeiden wir bewusst Plastikmüll. In 25 Jahren ist da eine Menge zusammengekommen. Wir engagieren uns vielerorts für Trinkbrunnen, etwa in Schulen oder Kindergärten. Das hat zum einen den Effekt, dass wir schon bei den Jüngsten eine Wertschätzung für Trinkwasser erreichen und wir zum anderen die Botschaft nach Hause senden, dass die Eltern kein zusätzliches Wasser oder andere, oft zuckerhaltige Getränke für ihre Sprösslinge kaufen und mitgeben müssen. Bei allen positiven Effekten darf man nicht vergessen, dass Trinkwasser günstiger ist. Wenn wir mit unserer Wasserbar unterwegs sind und dort zum Beispiel an Besucher von Volksfesten oder Passanten in Fußgängerzonen Trinkwasser ausschenken, erinnern wir sie mit diesem Angebot auch daran, genug zu trinken - am besten natürlich das frische Wasser aus dem Hahn. Es gibt viele Gründe, warum wir als MIDEWA das Prädikat “leitungswasserfreundlich” tragen dürfen. 

Welchen Wert hat diese Auszeichnung für Ihr Unternehmen?

Wir sind stolz darauf. Also werden wir die Auszeichnung überall dort präsentieren, wo es sich anbietet: auf unserer Internetseite zum Beispiel und perspektivisch auch in unseren Kundencentern. Mittlerweile sind fast 50 Firmen als “leitungswasserfreundlich” bewertet worden, wie auf der Internetseite des Vereins ersichtlich ist. Wenn wir als MIDEWA hier Nachahmer finden umso besser. Das würde uns freuen. 

Weitere Informationen unter: https://atiptap.org/

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