Schraplau und Esperstedt bekommen Fernwasser

Aus den Wasserhähnen der Orte Schraplau und Esperstedt fließt ab dem 26. Oktober 2017 schrittweise entschieden weicheres Wasser. Der Trink- und Abwasserbetrieb Weida-Land AöR (TAWL) versorgt die Kunden mit Trinkwasser. Das mit nahezu 30 Grad deutscher Härte zwar qualitativ einwandfrei, bei den Verbrauchern allerdings wenig beliebt ist. Jetzt liegt der Härtegrad bei 5 Grad deutscher Härte.

Der Trink- und Abwasserbetrieb Weida-Land AöR suchte seit geraumer Zeit gemeinsam mit der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH nach einer Lösung. Die ist nun gefunden, indem die Orte künftig Fernwasser aus dem Ostharz erhalten. Am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017 wird in der Schraplauer Trautmannshöhe (Schachtbauwerk) um 13 Uhr symbolisch der Schieber – also die Fernwassereinspeisung – aufgedreht. Bei dem Termin, zu dem wir Sie als Vertreter der Medien sehr gern begrüßen, werden unter anderem folgende Personen anwesend sein und Ihnen Auskunft erteilen:

Kay-Uwe Böttcher, Verbandsgemeindebürgermeister der Verbandsgemeinde Weida-Land

Dr. Manfred Dauderstädt, Vorstand des Trink- und Abwasserbetriebes Weida-Land AöR

Sandy Otto, Trink- und Abwasserbetrieb Weida-Land AöR

Uwe Störzner, Geschäftsführer der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH

Zunächst werden die Haushalte in Schraplau über die MIDEWA an das Fernwassernetz angebunden, ein paar Tage später auch Esperstedt. Durch die Umstellung kann es in den ersten Tagen zu Braunfärbungen des Trinkwassers kommen, was jedoch die Qualität des Lebensmittels nicht beeinträchtigt. Nach der Einbindung in das Fernwassernetz soll das Wasserwerk des TAWL in Esperstedt nicht mehr für die Trinkwasserversorgung genutzt werden. Die MIDEWA beliefert bereits den zum TAWL gehörenden Ort Alberstedt (Gemeinde Farnstädt) mit Fernwasser.