Straße nach Rohrbruch unterspült

Die Waldstraße in Kayna (Stadt Zeitz) bleibt voraussichtlich noch bis zum 12. Juli 2019 für den Durchgangsverkehr gesperrt. „Wir erneuern hier auf rund 35 Meter nach einer Havarie am Pfingstmontag die Trinkwasserversorgungsleitung“, informiert Ronny Dallmeier, Leiter Betrieb in der Niederlassung Saale – Weiße Elster der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH. Leider müssten die Verkehrsteilnehmer auf der Landesstraße 194 durch Kayna dadurch Beeinträchtigungen in Kauf nehmen. Ronny Dallmeier: „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.“

Diese Arbeiten seien jedoch unumgänglich, weil die Straße durch den Rohrbruch am 10. Juni, gegen 23 Uhr, großflächig unterspült wurde. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Regionalbereich  Süd der Landesstraßenbaubehörde mit Sitz in Halle (Saale) zeigte sich, dass circa 170 Quadratmeter des Straßenkörpers betroffen waren.

Zurzeit arbeitet MIDEWA daran, die in diesem Bereich befindliche Leitung zu erneuern. Das sei aus technologischer und wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, erklärt Ronny Dallmeier. Da die Unterspülung der Landesstraße nach dem Rohrbruch behoben werden muss, schließt sich der Wasserversorger an und erneuert die alte Gussleitung im unterspülten Straßenabschnitt. 

Damit die Kunden jederzeit Trinkwasser haben, wurde eine Art Bypass gelegt – eine Umleitung für die Versorgungsleitung. Erst dann begann die Erneuerung des Versorgungsnetzes auf circa 35 Meter. „Mit diesen Arbeiten sind wir noch nicht ganz fertig. Aber ich hoffe, dass wir den neuen Teil unserer Leitung bis Ende der Woche in das bestehende Versorgungsnetz einbinden können“, sagt Ronny Dallmeier. Dann könnten die Straßenbauer ab Ende der Woche auch loslegen. Gemeinsames Ziel sei es, die Landesstraße 194 durch Kayna bis zum 12. Juli wieder befahrbar zu machen.

Anwohner hatten die MIDEWA Pfingstmontag informiert, dass es ein Problem mit der Trinkwasserleitung geben muss. „Die Straße war ein See“, blickt Ronny Dallmeier zurück. Einen Anlass für den Rohrbruch sieht der für die Region verantwortliche MIDEWA-Mitarbeiter nicht. Er vermutet Altersschwäche. Bedauerlich sei, dass circa ein Dutzend Haushalte in der Waldstraße einige Stunden ohne Trinkwasser auskommen mussten. Doch am Mittag des 11. Juni war der Rohrbruch provisorisch repariert. Damit war auch die Trinkwasserversorgung wiederhergestellt. 

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