Ungewohnter Start

Mit einem kleineren Rahmen für ihren traditionellen Azubitag reagiert die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH auf die Anforderungen der Corona-Krise. Das erste Ausbildungsjahr bleibt diesmal unter sich. Die sieben jungen Leute, die im August ihre Ausbildung bei der MIDEWA beziehungsweise deren Tochter INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH beginnen, werden am Montag, dem 3. August, im Radisson Blu Hotel in Merseburg willkommen geheißen. 

“Es sind besondere Zeiten - und auf die müssen wir uns einstellen. Auch bei unserem Azubitag, den wir normalerweise im großen Rahmen, mit besonderen Aktionen, vielen Beteiligten und jeder Menge  Herzblut organisieren. Zu diesem Anlass treffen sich traditionell unsere Azubis aller Jahrgänge, tauschen sich aus und begrüßen die Neuen in ihren Reihen. Darauf müssen wir coronabedingt in diesem Jahr leider verzichten, aber es ist notwendig”, sagt Petra Assmann, die Personalleiterin der MIDEWA. Trotz der Umstände werde man den Neuankömmlingen einen würdigen Start in ihre Ausbildungszeit ermöglichen. 

Die Kollegen aus den Bereichen werden da sein, die Ausbilder - und die Personalabteilung. Nach ein paar organisatorischen Dingen und Informationen zur Struktur des Unternehmens wird gemeinsam - unter freiem Himmel - gegessen. Gegen 13 Uhr werden die neuen Azubis verabschiedet, um dann am Tag darauf in ihren Bereichen zu starten. 

Vier angehende Anlagenmechaniker beginnen ihre Ausbildung in der Niederlassung Saale - Weiße Elster mit Sitz in der Dom- und Hochschulstadt Merseburg, zwei in der Niederlassung Mansfelder  Land - Querfurter Platte mit Sitz in Lutherstadt Eisleben. Hinzu kommt ein Azubi, der in der Köthener Badewelt den praktischen Teil seiner Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe absolvieren wird. 

“Wir freuen uns”, sagt Anna Mank, verantwortliche Personalreferentin für den Bereich Ausbildung, “sieben junge Leute, die zum Teil auch aus unserem Versorgungsgebiet kommen, gefunden zu haben und die nun in den kommenden Jahren bei uns ihre Ausbildung absolvieren.” Vor allem unter heutigen demographischen Aspekten sei es umso wichtiger, immer wieder gute Nachwuchskräfte zu qualifizieren, die man später im besten Fall in den eigenen Reihen halten kann.

Bereits die Bewerbungsphase und die Gespräche mit den künftigen Fachkräften ist in diesem Jahr stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst gewesen. Das gegenseitige  Kennenlernen war teilweise auf Telefoninterviews beschränkt. Auch für den Wasserversorger, der in über 60 Städten und Gemeinden im Süden Sachsen-Anhalts engagiert ist und in jedem Jahr mehrere neue Azubis willkommen heißt, eine gänzlich ungewohnte, aber dennoch erfolgreiche Rekrutierungsphase. 

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Azubitag 2020 | PDF - 127 KB