Versorgungssicherheit wird verbessert

Das Bauschild ist aufgestellt, die Bauanlaufberatung erledigt - alle Beteiligten stehen in den Startlöchern. In der John-Schehr-Straße in Edderitz (Stadt Südliches Anhalt) hat die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH in dieser Woche mit den vorbereitenden Arbeiten für die Sanierung der Trinkwasserleitung begonnen. 

André Große, Bauleiter in der MIDEWA-Niederlassung Anhalt - Harzvorland mit Sitz in Köthen, betreut das Vorhaben: "Wir werden im Gehweg in der John-Schehr-Straße rund 260 Meter  Trinkwasserleitung in offenber Bauweise erneuern. Das heißt, wir müssen das Erdreich komplett aufschachten, um die neue Leitung zu verlegen. Die Arbeiten übernehmen größtenteils unsere eigenen Mitarbeiter aus dem Servicebereich Köthen."

Die alte Leitung war in letzter Zeit immer anfälliger für Rohrbrüche geworden. Deshalb investiert die MIDEWA hier insgesamt knapp 80.000 Euro, um die Versorgungssicherheit für ihre Kunden in Edderitz wieder zu verbessern. 

Die Anbindung der neuen Kunstoffleitung im Kreuzungsbereich Schulstraße/Karl-Marx-Straße erfolgt später im Bohrspülverfahren. Hier werden circa 85 Meter unterirdisch verlegt, ohne die Straße aufreißen zu müssen. "Die Leitung wird dabei zwischen einer Start- und Zielgrube eingezogen", beschreibt André Große das Verfahren. 

17 Hausanschlüssen werden ebenfalls erneuert. Um die Wiederherstellung des Gehweges und der Borde kümmert sich abschließend die Tiefbaufirma TuE aus Kleinpaschleben (Osternienburger Land). Ende Mai sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. 

Die MIDEWA bittet alle Anwohner - auch die Grundschule in Edderitz ist teilweise betroffen - um Verständnis. Die Grundstücke sollen in Abhängigkeit des Bauablaufs zugänglich bleiben. Die Trinkwasserversorgung wird während der Arbeiten nicht beeinträchtigt. Erst wenn die neue Leitung verlegt, abgenommen und desinfiziert ist, erfolgt die Umbindung. Zu diesem Zweck muss die Trinkwasserversorgung für kurze Zeit unterbrochen werden. Doch darüber informiert die MIDEWA alle betroffenen Anwohner.