Zähler jetzt vor Frost schützen

Fallen die Temperaturen unter Null, brauchen Wasserzähler und freiliegende Wasserleitungen besonderen Schutz. “Das ist einfacher als gedacht, man muss nur daran denken und jetzt etwas tun, bevor es zu spät ist”, sagt Uwe Störzner, Geschäftsführer der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH.

Besonders gefährdet sind Wasserzähler oder Wasserleitungen in leerstehenden Gebäuden, Ferienhäusern, Schuppen oder Garagen. Auch der Gartenzähler wird oft vergessen.

Grundstückseigentümer und Hausbesitzer sollten jetzt vorsorgen und Zähler und Leitungen gegen die Kälte schützen, um spätere Schäden zu vermeiden. Hier genügt es manchmal schon, in ungeheizten Räumen Fenster, Türe und Tore zu schließen bzw. auf Undichtigkeiten zu prüfen oder Zähler und Leitungen zum Beispiel mit handelsüblichem Isoliermaterial zu dämmen. In Schächten oder Gruben kann unter Umständen bereits eine zugeschnittene Platte aus Styropor oder Hartschaum gegen den Frost schützen. “Kritisch wird es für den Wasserzähler besonders dann, wenn wir ein paar Wochen lang Minusgrade haben und der Frost immer tiefer eindringt”, weiß Uwe Störzner.

Wichtig ist, falls der Zähler oder eine Leitung eingefroren sein sollten: “Finger weg von offenen Flammen beim Auftauen", warnt Uwe Störzner. Bevor man die eingefrorenen Leitungsabschnitte langsam auftaut, sollte der Kundendienst der MIDEWA gerufen werden, um den Hauptabsperrschieber zu schließen, so dass bei zerfrorenen Leitungen und Armaturen kein Wasser austreten kann. Im Menüpunkt “Kontakt” auf der Internetseite www.midewa.de hat der Wasserversorger alle Kontaktdaten der vier Niederlassungen sowie die dazugehörigen 24-h-Notrufnummern hinterlegt. Zerfrorene Wasserzähler tauscht die MIDEWA aus - allerdings kostenpflichtig. Deshalb: Rechtzeitig vorbeugen, um noch größere Schäden zu vermeiden.