Zweite Kammer reaktiviert

Der Hochbehälter in Hedersleben (Verbandsgemeinde Vorharz) steht wieder vollumfänglich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung in den umliegenden Ortschaften zur Verfügung. Die MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH hat die zweite, zwischenzeitlich außer Betrieb genommene Behälterkammer nach umfangreicher Sanierung und technischer Erneuerung jetzt reaktiviert. Das Gesundheitsamt hatte zuvor das Trinkwasser im Labor beprobt und dessen einwandfreie Qualität bestätigt. 

“Trotz des eher durchwachsenen Sommers 2021 haben die sehr heißen und trockenen Sommermonate der vergangenen Jahre und der dadurch gestiegene Wasserbedarf Spuren hinterlassen. Wir haben uns deshalb entschlossen, den Behälter in Hedersleben wieder in Gänze zu ertüchtigen und ihn als zusätzliche Reserve und für optimale Druckverhältnisse noch besser nutzen zu können”, erklärt Herbert Krause, der die Maßnahme in der zuständigen MIDEWA-Niederlassung Anhalt-Harzvorland als Bauleiter betreut hat. 

In den vergangenen Monaten wurden rund 130 Kubikmeter Erde von der Behälterdecke abgetragen, um die sichtbar gewordenen Undichtigkeiten am Bauwerk beseitigen zu können, im Inneren Fugen neu gezogen und kleinere Risse verfüllt. Der Behälter stammt aus dem Jahr 1994. Er besteht aus zwei Wasserkammern. Jede einzelne speichert 1000 Kubikmeter Trinkwasser.

Der Hochbehälter versorgt die circa 2350 Einwohner in Hedersleben, Heteborn und Hausneindorf mit Trinkwasser aus der Rappbode-Talsperre und dient darüber hinaus für das Versorgungsgebiet Hoym als wichtige Reserve bei einer temporären Versorgungsunterbrechung.

Während sich eine Baufirma aus der Region um die Sanierung der Behälterkammer kümmerte, übernahmen Mitarbeiter der MIDEWA die teilweise Erneuerung der technischen Ausrüstung und sämtlicher Anschlüsse. 

 

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