Deutsch-französische Besonderheiten im Fokus

Auf einen Ausflug nach Frankreich will die MIDEWA Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums "Johann Gottfried Herder" in Merseburg entführen. Seit fast 20 Jahren veranstaltet das in Merseburg ansässige Unternehmen traditionell im Januar an einer Schule im Versorgungsgebiet einen deutsch-französischen Tag. Eine Gelegenheit, auf die Eigenheiten und Vorzüge der jeweils anderen Kultur hinzuweisen. "Wir möchten neugierig machen und hoffen natürlich, dass wir den Schülerinnen und Schüler auch etwas Neues vermitteln können", kündigt Karina Wasmund, die als Verantwortliche Vertrieb und Kommunalbetreuung der MIDEWA einige Jahre in Frankreich lebte und arbeitete, an. 

Dort geboren ist Thomas Civeyrac, der 2017 nach Deutschland kam- nahezu ohne Kenntnisse der ihm fremden Sprache. Bei der MIDEWA fing er in der technischen Abteilung an, die er inzwischen leitet. Seine Kinder wachsen zweisprachig auf. Vom deutsch-französichen Tag an der Schule wünscht er sich einen spannenden Austausch und hofft, den jungen Leuten sein Heimatland im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen zu können. Nachdem man einige Besonderheiten der Schulsysteme beider Länder und typische Gepflogenheiten im beruflichen Alltag vorgestellt und diskutiert hat, soll nämlich auch die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit probiert werden.

Beide MIDEWA-Fachleute sind erfahrene Mitwirkende beim deutsch-französischen Tag und gestalten in Abstimmung mit den zuständigen Pädagogen der Schule eine Unterrichtsstunde. "Es ist immer wieder interessant, welche Sicht junge Menschen auf unsere beiden Länder haben und was ihnen wichtig ist", sagt Thomas Civeyrac. Dem kann Karina Wasmund nur beipflichten, die sich selbst auch auf die kleine Reise in ihr Lieblingsurlaubsland freut.

Die MIDEWA, die in der Weißenfelser Straße 74 in Merseburg eine Anlaufstelle für die Kunden aus dem Umland der Dom- und Hochschulstadt unterhält, nutzt den deutsch-französischen Tag, um an die Unterzeichnung des Elysee-Vertrages im Januar 1963 zu erinnern. Die Präsidenten beider Länder, Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, legten damit den Grundstein der deutsch-französischen Freundschaft. Seit 1999 ist auch die MIDEWA über die strategische Partnerschaft mit Veolia eng mit Frankreich verbunden. Veolia hat französische Wurzeln. 

2025 ist die MIDEWA im Gymnasium Stephaneum in Aschersleben zu Gast gewesen. Die Schule feierte damals ihren 700. Geburtstag. 27 Schülerinnen und Schüler aus den Französisch-Kursen der Oberstufe waren am 22. Januar dabei und haben sich auf eine kleine, etwas andere Reise durch Frankreich begeben. 

Diesmal sind wir im Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium und gestalten einen spannenden, unterhaltsamen, informativen Deutsch-Französischen-Tag. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf dieser kleinen Reise in unser Nachbarland begleiten und darüber berichten. Es wird vorab geklärt, ob die Schülerinnen und Schüler ihre Zustimmung erteilen, in einem Bericht zitiert zu werden, auf Bildern oder auch in Bewegtbild-Aufnahmen gezeigt zu werden. 

Wann?    Donnerstag, den 22.  Januar 2026, 7.45 Uhr

Wo?       Gymnasium "Johann Gottfried Herder" in Merseburg, Am Saalehang 1

Wer?      Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 sowie Französisch-Fachschaft
               Karina Wasmund, Verantwortliche für Vertrieb und Kommunalbetreuung der MIDEWA
               Thomas Civeyrac, Leiter Technik der MIDEWA