In Zscherndorf (Stadt Sandersdorf-Brehna) hat die MIDEWA zwischen Kantweg und Schwarzer Weg in den vergangenen Monaten eine neue Trinkwasserleitung gebaut. Der 750 Meter lange Leitungsabschnitt geht am Dienstag, 13. Oktober, ans Netz. Einschränkungen für die Kunden der MIDEWA gibt es keine, da die Trinkwasserversorgung übergangsweise aus Richtung Brehna erfolgen kann, wie Mario Salaske informiert. Er arbeitet in der Investabteilung der MIDEWA-Niederlassung NORD, die Bauvorhaben im Landkreis Anhalt-Bitterfeld betreut.
Bevor die Arbeiten in Zscherndorf überhaupt beginnen konnten, musste zunächst die vorhandene Trasse vom Wildwuchs befreit werden; "es war alles komplett zugewuchert", erinnert Mario Salaske. Die in Köthen (Anhalt) ansässige Garten- und Landschaftsbau-Firma Heilemann kümmerte sich um die Baufreiheit der Trasse. Dann kamen die Mitarbeiter der MIDEWA aus dem Versorgungsbereich Muldenaue zum Zuge und konnten beginnen, die neue Kunststoffleitung zu verlegen. "Das Projekt ist komplett in Eigenleistung der MIDEWA entstanden", erklärt Maik Patzer, Betriebsleiter der MIDEWA im Bereich Muldenaue.
Mit dem neu gebauten Leitungsabschnitt zwischen Kantweg und Schwarzer Weg soll sich die Versorgungssicherheit für die Kunden der MIDEWA spürbar verbessern. Die vor fast 50 Jahren errichtete Versorgungsleitung bestand aus Stahl und war durch zunehmende Materialermüdung zuletzt besonders anfällig für Rohrbrüche gewesen. Nun kann die Versorgung über die neue Leitung wieder zuverlässig gewährleistet werden. Davon profitieren Teile der Stadt Bitterfeld-Wolfen sowie Holzweißig und Roitzsch.
Im vergangenen Jahr wurde bereits ein kleineres Teilstück der vorhandenen Versorgungsleitung erneuert, nun kamen in diesem Jahr 750 Meter hinzu. Die MIDEWA investierte 285.000 Euro.
Während der Einbindung der neuen Leitung in das vorhandene Versorgungsnetz ist die Trinkwasserversorgung der Kunden weiter gewährleistet. Es kann zwischenzeitlich zu einer leichten Braunfärbung des Trinkwassers kommen, nach kurzer Zeit sollte es jedoch wieder klar sein. Erst nachdem die neue Leitung nach einer gründlichen Desinfektion und Freigabe des Gesundheitsamtes vollständig in Betrieb ist, wird die alte, parallel verlaufende Leitung vom Netz genommen.