Wasserhärte ist kein Qualitätskriterium

Die Wasserhärte hängt von der Mineralien-Konzentration ab. Je mehr Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser gelöst sind, desto härter ist es. Aber der Härtegrad sagt nichts über die Qualität des Trinkwassers aus. 

Grundsätzlich ist die Wasserhärte etwas ganz Natürliches und von der Zusammensetzung des Bodens abhängig, den das Wasser durchflossen hat. In Gebieten mit kalk- oder gipshaltigen Böden ist das Wasser härter. In Regionen mit Sandstein, Basalt, Schiefer oder Granit findet man hingegen weicheres Wasser. Der Härtegrad des Trinkwassers variiert also stark. 

Die Informationen über die Wasserhärte sind wichtig, um zum Beispiel das Waschmittel richtig dosieren zu können – im Sinne der Umwelt und Ihres Gerätes. Grundsätzlich gilt für die Dosierung: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich!

Welchen Härtegrad das Wasser bei Ihnen hat, können Sie in Erfahrung bringen, indem Sie im nebenstehenden Standortfinder Ihre Postleitzahl oder Ihren Ort sowie den Ortsteil eingeben. Mit "Jetzt finden!" kommen Sie in den Regionalbereich Ihrer zuständigen Niederlassung. Dort können Sie links "Trinkwasserwerte" auswählen und finden dann unter "Allgemeine Parameter" die Angaben zur Wasserhärte.

Die Härtebereiche im Überblick*

Härtebereich weichHärtebereich mittelHärtebereich hart
weniger als 1,5 mmol Calciumcarbonat je Liter1,5 bis 2,5 mmol Calciumcarbonat je Litermehr als 2,5 mmol Calciumcarbonat je Liter
(entspricht 8,4 °dH**)(entspricht 8,4 bis 14 °dH**)(entspricht mehr als 14 °dH**)

* gemäß der Einteilung der Wasserhärtegrade laut Wasch- und Reinigungsmittelgesetz vom 29. April 2007

** °dH = Grad deutscher Härte