Mobiles Trinkwasser

Regionalität ist der MIDEWA ein wichtiges Anliegen.
So konnte in Zusammenarbeit mit dem Obsthof Müller das Pilotprojekt "Mobiles Trinkwasser" erfolgreich umgesetzt werden.

 

Mit dem Obsthof Müller in Querfurt (Saalekreis) hat die MIDEWA seit 2020 einen regionalen Partner für den Fall der Fälle:
Dort wo normalerweise vor allem Apfelsaft abgefüllt wird, läuft inzwischen auch Trinkwasser in handliche Fünf-Liter Kartons, die bei Versorgungsunterbrechungen eingesetzt werden.

Bei längeren Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung, zum Beispiel im Fall eines Rohrbruches, schickt die MIDEWA Wasserwagen in die Orte. Das bereitgestellte Wasser kann an zentralen Punkten abgeholt und nach dem Abkochen unbedenklich verzehrt werden.

Um den Kundenservice weiter zu verbessern, suchte die MIDEWA 2019 nach einem regionalen Anbieter, der über die entsprechende Technik verfügt, das Wasser abzufüllen und haltbar zu machen.
Bei Alexander Müller, dem Inhaber des Obsthofes Müller, wurden schließlich die Prototypen vom “Mobilen Trinkwasser” in Form von handlichen Fünf-Liter-Kanistern befüllt.

Das “Mobile Trinkwasser” kann ohne Abkochen sofort verzehrt werden. Es ist dank einer speziellen Verschlusstechnik längere Zeit haltbar - und kundenfreundlich im Gebrauch.

Inzwischen beliefert der Obsthof Müller alle zehn MIDEWA-Servicebereiche regelmäßig mit dem “Mobilen Trinkwasser” - eine flexibel einsetzbare und schnell verfügbare Wasserreserve für den Notfall.

 

Um das Wasser haltbar zu machen, wird es vor der Abfüllung im Pasteur auf 76 Grad Celsius erhitzt.
Das Team vom Obsthof Müller füllt 30 800 Liter “Mobiles Trinkwasser” für MIDEWA im Dezember 2020 ab.

Trinkwassermonteure aus den Servicebereichen der MIDEWA übernehmen die Verteilung
des “Mobilen Trinkwassers” vor Ort. Dabei können auch zentrale Standorte für die Ausgabe der Fünf-Liter-Kanistern in Absprache mit den Kommunen organisiert werden.