MIDEWA seit Mittwochmorgen in Merseburg im Bereich Weinberg und Mühlberg zu Gange / Versorgung der Klinik über Wasserwagen gewährleistet
Nach einem Rohrbruch am frühen Mittwochmorgen ist die Kreuzung von Weinberg und Mühlberg in Merseburg voll gesperrt. Die Mitarbeiter der MIDEWA sind dabei, den Schaden zu beheben.
Betroffen ist vor allem die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis gGbmH. "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die sich insbesondere im Klinikbetrieb zeigen. Wir haben dem Unternehmen am Morgen sofort einen Wasserwagen zur Verfügung gestellt und uns schnellstmöglich darum bemüht, die Wasserversorgung in der gewohnten Art und Weise wiederherzustellen", sagt Michaela Haltrich, die zuständige Leiterin der MIDEWA-Niederlassung Süd.
Weiterhin sind circa zehn Einfamilienhäuser im Umkreis des Rohrbruchs betroffen. Hier reagierte die MIDEWA mit ihrem "Mobilen Trinkwasser" auf den Versorgungsengpass und verteilte Trinkwasser in Fünf-Liter-Kartons.
Kurz vor halb sieben informierte die Leitstelle des Saalekreises den MIDEWA-Bereitschaftsdienst über den Rohrbruch im Bereich Weinberg und Mühlberg. Die Kollegen informierten sich über das Ausmaß des Schadens und leiteten die notwendigen Maßnahmen ein. Durch den Rohrbruch und das austretende Wasser hatte sich bereits der Asphalt gehoben. Der Versorgungsbereich Saale-Geiseltal begann unverzüglich mit dem Einrichten der Baustelle. Erst nach Freilegen der Schadstelle könne man das Ausmaß des Rohrschades genau einschätzen. "Wichtig war, die Wasserversorgung in dem Bereich erstmal abzustellen, damit nicht unnötig Wasser wegfließt", sagt Vorarbeiter Thomas Mondrzajewski.
Das Leck in der Versorgungsleitung konnte gegen Mittag behoben werden, es wurde ein neues Teilstück montiert und der Leitungsabschnitt gründlich gespült. Dennoch kann es anschließend noch zu leichten Trübungen des Wassers kommen. Am Nachmittag sollten alle betroffenen Kunden, inklusive der Klinik, wieder das Trinkwasser aus dem Hahn nutzen können.